Traden lernen: Trading für Anfänger

„Geld ist geil wie ein Bock und scheu wie ein Reh.“ fand schon Franz Josef Strauss heraus. Und es stimmt, denn wer möchte nicht Geld verdienen und finanziell unabhängig sein? Und wie schaffst du das? Trading ist eine gute Möglichkeit auch für den Nicht-Banker. Die traurige Wahrheit ist aber auch, dass sich die meisten nicht rantrauen.

Für alle anderen gilt: Ohne Kenntnisse geht es nicht. Wir verraten dir die wichtigsten Fakten der Börsenwelt, damit du sofort traden kannst.

Exklusiver Einblick in die Volumen-Trading Ausbildung

Was ist Trading?

Trading ist der Kauf und Verkauf von Aktien, Edelmetallen, Währungen oder Rohstoffen. Dabei werden Schwankungen der Kurse ausgenutzt, um Gewinne zu erzielen. Der Handel findet nicht mehr nur an den Börsen statt, sondern auch im Handel zwischen den Banken. Das Geschrei auf dem Parkett ist auch Vergangenheit. Auf Plattformen wie Volfix oder Flatex kann per Mausklick gekauft und verkauft werden.

  • Intraday Trading bzw. Daytrading – Jedes Engagement des Tages wird spätestens am Ende des Tages beendet. Hierbei werden oft mit großen Volumina kleinste Kursänderungen des Tages genutzt. Teilweise wird der Handel eines Wertes schon nach Sekunden wieder verworfen. Die sekundenschnellen Transaktionen wird auch als „Scalping“ bezeichnet.
  • Swingtrading – ist das Eingehen und Auflösen von Positionen innerhalb eines Swings. Der Zeitrahmen ist ein Tag bis zu mehreren Wochen.
  • Investment – ist eine langfristige Investition in Werte. Der Investor kauft und behält die Position bis zu mehreren Jahren.
  • Volumen-Trading – berücksichtigt Kauf und Verkauf von großen Volumina durch Banken und Investmentgesellschaften. Die dadurch verursachten Kursschwankungen haben enorme Vorteile, wenn sie genutzt werden.

Ich berichte von meinen Smart Money System Erfahrungen (eine Volumen-Trading Ausbildung), gebe dir Einblicke in die Ausbildung des Volume Tradings und zeige dir die Ergebnisse meiner ersten Trades zeigen – kleiner Spoiler: Im ersten Monat habe ich knapp 5000$ Gewinn gemacht. Dazu aber erst später mehr… 😉

Welcher Trading-Typ bist du?

Dazu musst du zuerst über deine eigenen Ziele im Klaren sein. Beantworte folgende Fragen:

  1. Was treibt dich an?
  2. Warum ist das Trading ein gutes Mittel, Geld zu verdienen?
  3. Wo möchtest du in einem Jahr stehen?

Denke darüber nach und notiere dir deine Antworten und Ideen. Sind eine Ziele realistisch? Ein einbeiniger und blinder Mann kann kein Biathlon gewinnen. Streiche alle unrealistischen Antworten heraus.

Nichts geht ohne Broker

Erinnerst du dich noch an die Zeit bevor wir im Netz waren? Wir haben in den Tageszeitungen Kurse verfolgt. Wenn wir eine interessante Aktie kaufen wollten, haben wir unsere Bank oder den Broker angerufen und Spannung bis zum nächsten Tag war garantiert. Heute ist es anders, aber wir benötigen immer noch den Broker.

Er stellt eine Plattform mit Zugang im Netz zur Verfügung. Über diese platzierst du Aufträge an den Börsen. Gekaufte Wertpapiere oder Derivate werden auch aufbewahrt.

Mit einer Chartsoftware hat sein Kunde die Möglichkeit, sein vorhandenes oder nicht vorhandenes Fachwissen unter Beweis zu stellen.

Wichtig ist auch das Finanzamt. Damit du nicht ins Visier genommen wirst, stellt dir dein Broker eine Auflistung aller steuerrelevanten Gewinne zur Verfügung. In der Regel führt er auch schon die Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich 1,375 % Solidaritätszuschlag ab. Mitglieder der katholischen oder evangelischen Kirche zahlen auch Kirchensteuer auf die erzielten Gewinne. Falls nicht, solltest du diese in deiner Steuererklärung beachten. Denn wenn dein Finanzamt dich einmal auf dem Schirm hat, kann es Schwierigkeiten geben.

Orderarten

Die Orderarten gehören zum Grundwissen und tragen wesentlich zu deinem Erfolg bei. Eine falsch gewählte Orderart kann aber auch Geld kosten. Deshalb ist die richtige Wahl endsprechend deiner Strategie wichtig. Eine Automatisierung von Kauf und Verkauf macht eine permanente Beobachtung des Marktes überflüssig. Demo-Konten eignen sich gut zu Übungszwecken.

Long oder Short – haben oder nicht haben

Bist du Long mit 10 Porsche-Aktien heißt, dass du 10 Porsche-Aktien gekauft hast und diese in deinem Besitz sind. Wenn du die Aktien nach einem Gewinn verkaufst und nicht mehr besitzt, bist du „Short mit 10 Porsche-Aktien“. Die Begriffe haben aber nichts damit zu tun, ob du auf steigende oder fallende Kurse setzt. Du kannst z. B. mit einer Kaufoption auf fallende Kurse Long sein, wenn du diese gekauft hast. Oder du verkaufst Kaufoptionen auf steigende Kurse und bist damit Short.

Market Order

Ein Auftrag als Market Order wird sofort am Markt weitergegeben. Kauforder werden zum Ask-Kurs, dem derzeitig vom Verkäufer geforderten Kurs gekauft. Der Ask-Kurs ist der Kaufkurs und höher als der Verkaufskurs. Verkaufst du wieder, erhältst du den Bid-Kurs, also Verkaufskurs.

Der eigentliche Preis liegt in der Regel zwischen Kaufs- und Verkaufspreis. Die Differenz ist der Spread. Der Broker erhält den Spread und ist oft seine einzige Einnahme. Dafür stellt er Ihnen die Infrastruktur zur Verfügung.

Die Market Order ist ein gewöhnlicher Kauf oder Verkauf von Positionen.

Limit Order

Wenn die Kursschwankungen schnell und heftig sind, spricht man von einem volatilen Markt. In dem Fall ist eine Market Order ungeeignet. Bis der Auftrag ausgeführt ist, kann der Kurs sich zu deinem Ungunsten geändert haben. Du könntest zu teuer kaufen oder zu billig verkaufen.

Mit unserer schnelllebigen Technik ist es natürlich kein Problem, Aufträge im gewissen Grad zu automatisieren. Die Limit Order ermöglicht festgelegte Preisgrenzen. Kaufst du, kannst du einen maximalen Kaufpreis festlegen. Verkaufst du, kannst du einen minimalen Verkaufspreis festlegen. Man spricht von Buy-Limit-Order und Sell-Limit-Orders.

Solange die Grenzen nicht eingehalten werden, wird die Order nicht ausgeführt. Die Dauer der Gültigkeit kann ebenfalls festgelegt werden.

Die Limit Order definiert einen bestimmten Bereich für Kauf oder Verkauf. Sie ist ein limitierter Auftrag und wird bei bestimmten Bedingungen am Markt ausgeführt. Du musst nicht immer den Markt im Blick haben und kannst trotzdem das Risiko minimieren.

Stop Order

Mit der Stop Order kannst du auch eine Preisgrenze als Kaufauslöser festlegen. Buy-Stop-Order und Sell-Stop-Order sind hier wieder zu unterscheiden. Diese Order ist auch eine Transaktion, die bei bestimmten Bedingungen automatisch ausgelöst wird.

Die Buy-Stop-Order macht es möglich, einen Kauf bei einem vorher festgelegten Kurs zu kaufen. Die Marke ist höher als der Kaufpreis. So kannst du z. B. das Durchbrechen von Kennlinien nach oben nutzen.

Die Marke einer Sell-Stop-Order liegt immer unter dem aktuellen Kurs. Sobald die Marke unterschritten wird, wird verkauft.

Die Stop Order löst einen Kauf oder Verkauf beim unter- oder überschreiten vorher gesetzter Limits aus.

StoppLoss

Limit Order und Stop Order sind Orders für das Einrichten einer Position. Ein Stop-Loss-Auftrag beendet eine Position, wenn eine bestimmte Grenze erreicht wird. Der Stop-Loss-Auftrag ist ein gutes Werkzeug, um Kursverluste zu begrenzen. Wenn eine Long-Position, z. B. eine Aktie unter einem bestimmten Kurs fällt, wird die Position automatisch geschlossen. Wenn eine Short-Position über eine vorher festgelegte Marke steigt, wird die Position ebenfalls geschlossen.

Der StopLoss liegt über einem Widerstand oder unter einer Unterstützung.

Trailing-Stop-Order

Diese Orderart ist eine Stop-Order mit einer sich anpassenden Grenze. Wird z. B. eine Long-Position mit einem Trailing-Stop getätigt, wird der Kauf nach unten gegen Verluste abgesichert. Sobald der Kurs steigt, steigt auch die Grenze. Fällt der Wert, bleibt das Limit. Dabei kann ein fester oder prozentualer Wert festgelegt werden.

Eine Trailing-Stop-Order macht Mitnahmen und eine gleichzeitige Absicherung möglich.

Gemischtes

Außerdem ast du noch gemischte Versionen zur Auswahl. Die Stop-Limit-Order ist eine Stop- und Limit-Order. Eine One-Cancels-Other-Order ist eine Kombination aus zwei Orders mit verschiedenen Bedingungen. Wenn eine Bedingung erfüllt wird, entfällt die andere.

Chart und Trend

Ein Chart ist eine grafische Darstellung von Zahlen. In unserem Fall ist es die Darstellung von Werten einer Aktie, Währung oder des Ölpreises für einen bestimmten Zeitraum. In Linien-Charts werden die Kurse in Linien dargestellt, in Balken-Charts in Balken.

Das Candlestick-Chart ist beim Traden weit verbreitet. Die Kennzahlen werden in Kerzenform dargestellt. Am Körper der Kerze ist oberhalb ein „Docht“ (oberer Schatten) und unterhalb eine „Lunte“ (unterer Schatten) dargestellt. Der Körper stellt die Spanne zwischen Eröffnung und Schluss einer Zeitspanne dar. Docht und Lunte zeigen die Höchst- und Tiefstkurse des Intervalls. So können mit geübtem Auge z. B. Trends erkannt werden. Schließt das Intervall mit einem höheren Kurs, wird es je nach Broker beispielsweise in blau dargestellt. Schließt es negativ, wird es z. B. rot dargestellt.

Für jedes Handelsgut ist beim Broker ein Chart verfügbar. Um Gewinne zu erzielen, muss in dem Chart ein Trend erkannt werden. Ein Trend ist eine vorhergesagte Entwicklung des Marktes, die mit verschiedenen Instrumenten erkannt wird. Ein guter Trader erkennt einen positiven Trend einer Aktie und investiert mit dem Ziel, die Aktie später zu einem höheren Preis zu verkaufen.

In den Chart können Unterstützung und Widerstände eingezeichnet werden. Eine nach unten durchbrochene Unterstützung ist ein Signal für einen Abwärtstrend. Ein nach oben durchbrochener Widerstand ist ein Zeichen für einen Kursanstieg.

Die Volatilität ist die Breite der Schwankungen und ein Indikator für das Risiko. Ein Vergleich mit der Volatilität der Vortage ist ein Indikator für Schwankungen am Handelstag. Bei einer Breite von beispielsweise 100 Ticks in den vergangenen Tagen ist dies für den Handelstag auch wahrscheinlich. Ist der Markt am Handelstag schon um 50 Ticks gestiegen, ist ein weiterer Anstieg von 50 Ticks wahrscheinlich. Diese Wahrscheinlichkeit kannst du nutzen.

Bulle und Bär – In welche Richtung geht’s?

Jeder hat schon von einem bullischen oder bärischen Markt gehört. Der Bullenmarkt wird auch als Hausse bezeichnet und ist Synonym für steigende Trends. Der Bärenmarkt oder die Baisse beschreibt einen fallenden Trend. Wenn sich nichts tut, spricht der Trader von einer Seitwärtsbewegung.

Und womit handelst du?

Als erstes fallen dir wohl Aktien ein. Aktien sind die vom Kleinanleger am meisten gehandelten Werte. Du kannst aber auch

  • Währungen
  • Roshstoffe (z. B. Öl)
  • Edelmetalle, wie Gold, Silber und Platin
  • Fonds
  • Anleihen
  • Derivate
  • Cryptowährungen, wie BitCoin

handeln. Außerdem hast du die Auswahl verschiedener Handelsplätze. Aktien sind an der Frankfurter Börse, Stuttgarter Börse oder an ausländischen Börsen zu unterschiedlichen Preisen erhältlich.

Wenn du einen Hauptberuf nachgehst und nur abends Zeit hast, kannst du beispielsweise CFD’s traden oder an ausländischen Börsen handeln. CFD’s werden 24 Stunden gehandelt und ausländische Börsen haben zu anderen Tageszeiten geöffnet. An der New Yorker Börse kann man abends handeln, weil wir der amerikanischen Zeit vorauseilen. Manche Papiere gibt es auch nur an bestimmten Börsen. US-Aktien kann man zum größten Teil auch nur an der Börse in New York handeln. Mit einer Internetverbindung ist das natürlich leicht zu bewerkstelligen.

Instrumente des Tradings

Du kannst direkt in Unternehmen investieren, indem du Aktien kaufst oder du entscheidest dich für ein Derivat. Das ist ein Instrument, deren Preis sich aus den Kursschwankungen und erwarteten Preisen des Anlageobjekts ergibt.

Mit einem Derivat schließt du einen Vertrag, dessen Preis sich aus einem Basiswert des Objektes ableitet. Dabei kannst du sowohl Long- oder Short-Positionen eingehen. Anlageobjekte können

  • Aktien
  • Indizes, z.B. DAX, TEC DAX, DOW JONES, etc.
  • Währungen, beispielsweise EURO, DOLLAR, Britisches Pfund, usw.
  • Kryptowährungen, u. a. BITCOIN
  • Rohstoffe, wie Öl
  • Edelmetalle, wie Gold, Silber oder Platin

Derivate können 1:1 abgebildet werden. Dann investierst du endsprechend des Basiswertes. Viele Derivate sind mit einem Hebel ausgestattet. Dabei werden die Schwankungen überproportional abgebildet. Der Hebel gibt an, um welchen Wert der Kurs steigt oder sinkt, wenn sich der Basiswert um 1 % ändert. Wenn man auf das richtige Pferd setzt, kann man schnell Geld verdienen. Andernfalls kann man schnell sein Erspartes verlieren. Beim Einsatz eines Hebels solltest du unbedingt wissen, was du tust.

Derivate können mit geringer Einlage gekauft werden und du kannst schnell Verluste erwirtschaften. Der Broker schließt dann automatisch die Position. Bei Eröffnung eines Depots stimmst du der Nachschusspflicht zu. Das heißt, dass du unverzüglich Verluste ausgleichen musst. Wenn du dich verzockt hast, kann schnell ein Betrag gefordert werden, den du nicht so einfach auftreiben kannst.

Die Quintessenz ist: Vorsicht bei Hebel!

Aktien

Aktien sind verbriefte Anteile an Aktien- oder Kommanditgesellschaften und sind eine sehr verbreitete Anlage. Hier bestimmt das Angebot und die Nachfrage den Preis der Aktie. Erzielt ein Unternehmen gute Ergebnisse, steigt die Nachfrage nach deren Aktien und der Preis stiegt.

Erwarten Eigentümer der Aktien eines bestimmten Unternehmens schlechte Geschäftsergebnisse, verkaufen sie und der Preis fällt. Analysten der großen Investoren ziehen natürlich noch viele andere Faktoren mit ein. Wenn es z. B. der Solarbranche wegen chinesischer Konkurrenz schlecht geht, fallen in der Regel alle Aktien der Branche.

Zusätzlich werden den Aktieninhabern bei guten Ergebnissen Dividende pro Aktie ausgezahlt. Dividende sind Anteile am erzielten Gewinn des Unternehmens.

CFD’s

CFD’s sind Differenzgeschäft (Contracts for Difference). Diese Anlageform ist ein Derivat und bildet endsprechend mit oder ohne Hebel die Kursbewegungen eines Anlageobjekts ab. Der Vorteil ist, dass man auch mit dem Bruchteil sehr teurer Aktien investieren kann.

Du kannst auch in Indizes investieren. Indizes sind Kennzahlen, die eine Entwicklung einer bestimmten Aktienart zu einer bestimmten Zeit wiederspeigelt. Der DAX umfasst die größten deutschen Aktiengesellschaften. Der MDAX beinhaltet Aktiengesellschaften, die denen im DAX nach Umsatz und Kapitalisierung folgen. TecDAX beinhaltet Deutschlands 30 größte Technologiewerte.

Selbstverständlich kannst du auch in ausländische Indizes investieren. Dazu solltest du aber sehr gute Kenntnisse der Wirtschaft des Landes haben. Außerdem musst du den Zeitunterschied beachten.

Bei Investitionen in Rohstoffen hat ein CFD auch Vorteile. Du musst dir kein Fass Öl in den Keller stellen, wenn du in Öl investierst.

Derivate eignen sich also sehr gut

  1. Als Investment in Rohstoffe und Indizes
  2. Zur Spekulation auf Kursänderungen nach oben und unten
  3. Für den Einsatz eines Hebels – aber mit Vorsicht!

Futures

Futures oder Future-Contracts sind Terminkontrakte. Mit einem Future kannst du zu einem bestimmten Termin ein Anlagenobjekt kaufen. Dabei wird Basiswert, Termin und Menge festgeschrieben. Zu den Anlageobjekten gehören Wertpapiere und Indizes und werden als „Financial Futures“ bezeichnet. Futures in Rohstoffe sind „Commodity Futures“ (Commodity ist Englisch und kann mit Rohstoff oder Wirtschaftsgut übersetzt werden).

Auch ein Future ist ein Hebelinstrument. Deshalb ist auch hier Vorsicht geboten. Der Hebel errechnet sich aus dem Wert zum Zeitpunkt des Kaufes dividiert durch den Gesamtwert des Papiers.

Der Käufer zahlt also nicht den vollen Preis, sondern nur eine Anzahlung von beispielsweise 11570,- EUR.

Funktionsweise eines Futures am Beispiel eines DAX-Futures:

DAX-Wert: 12500 Punkte
Wert des Futures: 25,- EUR für jeden Punkt im DAX
Tick-Größe: 0,50
Tick-Wert: 12,50 EUR
Gesamtwert des Futures: 312500,- EUR
Hebel: 312500,- EUR/11570,- EUR = 27

Die Tick-Größe ist die kleinste Veränderung des Wertes. Die nächsten Werte lägen endsprechend bei 12500,5 Punkten oder bei 12499,5 Punkten. Jede der Änderungen entspricht einen Wert von 12,50 EUR.

Futures werden in der Regel am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember jeweils um 17.30 Uhr fällig. Die Laufzeit beträgt 9 Monate.

Wenn der DAX zum Fälligkeitszeitpunkt bei 12700 Punkten steht, hast du profitiert. Pro Punkt hast du 25,- EUR erwirtschaftet, also 5000,- EUR. Wenn der Kurs zum Fälligkeitstermin bei 12300 Punkten steht, ast du 5000,- EUR in den Sand gesetzt.

Der Vorteil aber auch die Verlockung des Hebels ist, dass dein Geldeinsatz nur ca. 3,7 % des tatsächlichen Wertes ist.

Gehandelt werden Futures an der Terminbörse EUREX.

Hier hast du die Gelegenheit, mehr über das erfolgreiche Handeln mit Futures zu erfahren.

Optionen

Eine Option ist ein Vertragsangebot, welches für einen bestimmten Zeitraum gilt. Der Käufer hat das Recht, Kauf- oder Verkaufsoptionen wahrzunehmen. Er hat jedoch nicht die Pflicht, das Geschäft einzugehen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den Futures. Dabei ist wie beim Future Menge, Preis und Laufzeit festgelegt. Auch Optionen werden an der EUREX gehandelt.

Folgende Basiswerte können mit Optionen gehandelt werden:

  • Aktien
  • Indizes
  • ETF-Fonds
  • Anleihen
  • Swaps
  • Währungen
  • Nahrungsmittel
  • Rohstoffe
  • Elektrische Energie
  • Wetter

Der Basiswert einer Option wird nach dem „Black-Scholes-Modell“ berechnet. Dabei spielen Rendite und Volatilität eine Rolle. Die genaue Funktionsweise zu erklären, würde den Rahmen sprengen und ist für den Handel nicht so wichtig. Die Basiswerte werden jedenfalls beim Kauf angegeben.

Optionen können zu verschiedenen Zeitpunkten ausgeübt werden:

  1. Europäische Option: Ausübung nur am Fälligkeitsdatum
  2. Amerikanische Option: Ausübung an jedem Handelstag vor Fälligkeitsdatum
  3. Bermuda-Option: Ausübung an mehreren Zeitpunkten, die vorher festgelegt werden

Die Bermuda-Option ist eine Mischung aus europäischer und amerikanischer Option. Da die Bermudas zwischen Europa und Amerika liegt, hat die Option ihren Namen bekommen.

Zertifikate

Zertifikate werden von Banken ausgegeben und sind Schuldverschreibungen. Die Bank erhöht so ihr Fremdkapitalanteil. Einige Zertifikate werden auch an den Börsen Stuttgart, Berlin oder Düsseldorf gehandelt.

Du hast die Auswahl zwischen „Zertifikate mit definiertem Rückzahlungsprofil“ und „Partizipationszertifikate“.

Zertifikate mit definiertem Rückzahlungsprofil

Wert bei Fälligkeit hängt von Bedingungen ab, die vorher festgelegt wurden. Außerdem ist der Fälligkeitszeitpunkt definiert.

Partizipationszertifikate

Der Wert bei Fälligkeit oder Fälligkeitsstellung ist endsprechend der Entwicklung des Basiswertes. Oft sind keine festen Fälligkeitszeitpunkte festgelegt und laufen endlos.

Der Anleger erhält einen Anteil an Erfolg oder Misserfolg des Basiswertes. Deshalb solltest du genau wissen, wie es um den Basiswert steht. Außerdem solltest du dich gut in der betreffenden Branche auskennen.

Das Risiko eines totalen Verlustes ist gegeben. Wenn die emittierende Bank pleite ist, ist dein Vermögen in der Konkursmasse. Wenn du z. B. direkt in Fonds investierst, ist dein Vermögen im Falle einer Pleite der Fondsgesellschaft im Sondervermögen und gehört nicht zur Konkursmasse. Bei Sparvermögen garantiert der Einlagensicherungsfonds.

Emittenten haben sich eine Vielzahl an Zertifikaten ausgedacht. Indexzertifikate haben einen Index als Basiswert, Korb-Zertifikate haben eine bestimmte Auswahl an Aktien im „Korb“. Exchange-traded Commodities haben Rohstoffe als Grundlage. Discount-, Bonus- und Hebelzertifikate sind einige. Zu den letzteren gehören z. B. auch Turbo- und Knock-Out-Zertifikate. Gerade letztere Zertifikate sich hoch-spekulativ. Ein Käufer erkauft sich einen großen Hebel und akzeptiert dafür eine Knock-Out-Schwelle. Wenn diese Schwelle unterschritten wird, wird das Papier wertlos.

Beispiel: Wenn der Anleger eine Aktie für 50 EUR kauft und die Aktie hat zu einem bestimmten Verkaufszeitpunkt 55 EUR, hat er 10 % Gewinn erwirtschaftet. Wenn er ein Knock-Out-Zertifikat z. B. für 2,50 EUR kauft, erhält der Käufer den Kaufpreis des Zertifikats zuzüglich Kursgewinne, also 7,50 EUR. Seine Rendite ist 200 %. Falls das Zertifikat jedoch unter dem Knock-Out von beispielsweise 48,50 EUR fällt, wird das Papier wertlos.

Viele Zertifikate sind also Wetten auf bestimmte Kurse, deren Risiko oft nicht abgeschätzt werden kann.

Wirtschaftsdaten

Einige Wirtschaftsdaten können Kurse erheblich beeinflussen. Wichtig ist, dass du die Non-Farm-Payrolls und die Arbeitslosenzahlen der USA im Blick hast. Die NFP’s sind Statistiken über Jobs in der Landwirtschaft, Hausbedienstete und Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen. Außerdem wird der durchschnittliche Stundenlohn einbezogen. Arbeitslosenzahlen und NFP’s werden am ersten Freitag eines Monats um 14.30 Uhr unserer Sommerzeit veröffentlicht. Auch Aktionärsversammlungen oder Gewinnwarnungen eines Unternehmens können den Kurs einer Aktie beeinflussen.

Ein- und Ausstieg

Den perfekten Einstieg zu finden, ist fast unmöglich. Wenn du Widerstände und Unterstützungen im Chart eingetragen hast, musst du aufgrund von Annahmen deine Entscheidung treffen. Wenn der Einstieg dann perfekt ist, spielt meistens der Zufall eine Rolle.

Beim Ausstieg sieht es etwas anders aus. Der Ausstieg ist vielleicht nicht perfekt. Aber solange das Tagesziel erreicht ist und keine Verluste entstanden sind, war der Ausstieg gut.

Indikatoren

Der einfache gleitende Durchschnitt gibt den Durchschnitt eines Zeitraumes in der Vergangenheit bis zum aktuellen Zeitpunkt an. Es können z. B. die letzten 100 Tage angezeigt werden. Die Fachbezeichnung ist SMA 100 (Simple Moving Averages). Der Wert wird bei jedem Kurswechsel neu berechnet und angezeigt. Das hat den Vorteil, dass der Trend durch Glättung leichter zu erkennen ist. In der Regel stellt der Broker mit seiner Software diesen Wert zur Verfügung.

Der exponentielle gleitende Durchschnitt gewichtet die jüngeren Kurse mehr als die älteren. Außerdem werden sämtliche verfügbaren Daten einbezogen. Der gewichtete gleitende Durchschnitt ist ähnlich aufgesetzt. Er gilt jedoch wie der einfache für einen bestimmten Zeitraum in der Vergangenheit. Weiterhin gibt es noch den variablen gleitenden Durchschnitt und den triangulären gleitenden Durchschnitt.

Der MACD (Moving Average Convergence/Divergence) baut auf den oben beschriebenen exponentiellen gleitenden Durchschnitt auf. Standardmäßig werden bei der Berechnung zwei Perioden einbezogen. Die MACD-Linie ergibt sich aus der Differenz der beiden Werte 12 und 26 und gibt Aufschluss über Trendstärke und Trendrichtung.

Beim Stochastik-Indikator wird durch Berechnung der Wahrscheinlichkeit ermittelt und durch zwei Linien dargestellt. Er zeigt einen „überkauften“ und „überverkauften“ Bereich an und gibt damit Kauf- oder Verkaufssignale.

Der ATR (Average True Range) ist ein Indikator für die Volatilität eines Wertes. Damit kann ein Stop definiert werden. Eine Trendrichtung wird daraus nicht ersichtlich.

Fibonacci-Retracement

In der technischen Analyse eines Charts orientiert man sich an Kurskorrekturen bestimmter Widerstände bzw. Unterstützungen. Aufgrund der von Leonardo Fibonacci im 13. Jahrhundert enddeckten Zahlenfolge werden Rückgänge von 38,2 %, 50 % und 61,8 % prognostiziert. Diese Feststellung kann man in seinen Entscheidungen einfließen lassen.

Muster oder Pattern

Bestimmte Formationen im Chart werden entdeckt und analysiert. Gleiches Marktverhalten bei gleichen Mustern in der Vergangenheit werden vorausgesetzt. Dementsprechend wird eine bestimmte Kursrichtung angenommen.

Bekannte Muster sind

  • Dreiecke oder Keile
  • Kopf-Schulter-Formation
  • Untertassen
  • Doppelter Boden
  • Doppel-Top

Wie schwierig es ist, geeignete Indikatoren zu finden oder Muster verlässlich zu erkennen, siehst du auf YouTube:

Risiko

Das wichtigste beim Traden ist, dass du genug Startkapital hast. Ein Startkapital von 10000,- EUR sollte schon eingesetzt werden.

Dann hast du natürlich auch eine höhere Bereitschaft, ein Risiko einzugehen. Trotzdem ist der eine Anleger nicht so risikobereit wie mancher anderer. Inwieweit du ein Risiko eingehst, musst du selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass du dir deines Risikos bewusst bist, egal welches du eingehen möchtest. Grundsätzlich gilt aber: Du solltest nicht mehr als 2 – 5 % seines Kapitals riskieren.

Risiko-Controlling

Grundsätzlich gibt es mehrere Instrumente, um das Risiko zu minimieren. Die verschiedenen Orderarten (siehe oben) können sehr effektiv sein, wenn sie richtig eingesetzt werden. So kann z. B. eine StopLoss-Order einen Verkauf auslösen, wenn eine vorher gesetzte Untergrenze unterschritten wird. Hohe Kursverluste, z. B. wenn eine Aktie aufgrund negativer Nachrichten abstürzt. Bei dem Eurowings-Absturz in den französischen Alpen ist der Kurs der Lufthansa erheblich eingebrochen. Die eine oder andere Aktiengesellschaft wird auch insolvent. In dem Fall könntest du durch eine StopLoss-Marke einen Totalverlust vermeiden.

Ein anderes Mittel ist die Diversifikation. Das bedeutet, dass du deine Positionen und sogar dein gesamtes Vermögen streuen solltest. Du wählst für einen kleinen Teil deines Guthabens eine Anlage mit schnellem Zugang. Dann hast du eine Reserve für unvorhergesehenes. Mittelfristig benötigtes Geld könnte als Festgeld angelegt werden. Dann kannst du in zehn Jahren den Führerschein deiner Kinder finanzieren. Einen Teil könntest du ins Eigenheim investieren. Deine Rente ist sicherer.

Deine Investitionen solltest du ebenfalls streuen. Gold und Aktien sollten dabei lange liegen bleiben und nicht zu einem bestimmten Datum eingeplant werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Aktienmarkt oder der Goldpreis im Keller ist, hast du Pech.

Alles was jetzt noch verfügbar ist, kannst du zum Traden verwenden. Dein Depot sollte dann auch gestreut werden. Du kannst in verschiedene Anlagenformen investieren oder die Basiswerte streuen: Rohstoffe, Währungen und Aktien als Beispiel. Oder du streust in Aktien verschiedener Branchen.

Wie wirst du erfolgreich?

Grundsätzlich hängt der Erfolg von zwei Faktoren ab:

  1. Trefferquote
  2. Chance-Risiko-Verhältnis

Die Trefferquote ist das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten. Das Chancen-Risiko-Verhältnis sind die Chancen in Proportion mit dem Risiko. Sieh dir zum Beispiel die Verhältnismäßigkeit deiner Stopps zu den erwarteten Gewinnen an. Dazu eignet sich ein Trading-Tagebuch sehr gut.

Erfolg kannst du berechnen

Letztendlich erhalten wir folgende Formel:

Trading-Erfolg = (Gewinn x Chance) – (Verlust x Risiko)

Du wirst wohl fragen, was das soll und was dir die Formel sagen soll. Hierzu benötigst du Aufzeichnungen deiner Trades, die du in einem Tagebuch festgehalten hast. Der Gewinn ist der Durchschnitt aller Trades während du die eine Strategie verfolgt hast. Die Chance ist ein Wert der Wahrscheinlichkeit. Wie oft lagst du mit deinen Entscheidungen richtig? Der Verlust ist ein Durchschnitt aller Trades während der Strategie. Das Risiko ist der Anteil der Fälle, in denen du falsch lagst.

Gewinn und Verlust sind Beträge in EUR, Chance und Risiko sind Prozentangaben. Angenommen du riskierst pro Trade 200 EUR und kannst damit 400 EUR gewinnen. Das Verhältnis von Gewinn zu Verlust und von Chance und Risiko ist jeweils 2 : 1. Nach der Formel haben wir ein Trading-Erfolg von 1,25. Der Errechnet sich so:

Trading-Erfolg = (2 x 0,75) – (1 x 0,25) = 1,25

Bei einer Strategie mit mehr Risiko und größere Gewinne ist das Ergebnis besser. Wenn wir nur in jedem zweiten Trade erfolgreich sind, dafür aber das Vierfache unseres Einsatzes erhalten, ergibt sich folgendes:

Trading-Erfolg = (4 x 0,5) – (1 x 0,5) = 1,5

Dein Trading-Erfolg ist also das Ergebnis, was du aus deinen Trades erwartest und aus deinen eigenen empirischen Werten. Ein Trading-Tagebuch hilft, deine Aktivitäten zu analysieren und minimiert das Risiko von Verlusten. Du kannst deine Strategie anpassen und wiederholst keine Fehler. Du tradest also nicht auf blauen Dunst hin.

Risiko und Money-Management gehören zusammen

Warum brauchen wir ein Money-Management? Ganz einfach, um das Trading-Konto so lange wie möglich zu erhalten. Der Kapitalerhalt steht also im Vordergrund.

Der New Yorker Trader Dr. Elder hat ein einleuchtendes Beispiel erklärt:

Der Einsatz bei Münzwürfen ist 25 US-Cent. Trader A hat ein Konto mit einem Dollar, Trader 2 mit 10 Dollar. Wie ist die Wahrscheinlichkeit, wer Gewinner wird? Trader 1 wäre bei 4 Fehlwürfen hintereinander aus dem Rennen. Bei Trader 2 müssten es schon 40 sein. Und genau das kann man auf das echte Trading übertragen. Deshalb ist ein Betrag von 10000,- EUR und die Risikominimierung durch Verlustbegrenzung auf einen kleinen Teil des Bestandes unverzichtbar.

Psychologie

Als Trader wirst du maßgeblich von deinen mentalen Funktionen geleitet. Temperament, Persönlichkeit und vor allem Emotionen spielen eine große Rolle. Gier und Panik können Ihnen Verluste bescheren.

Die Wahrnehmung der Märkte wird erheblich durch unsere Psyche beeinflusst. Jeder nimmt bestimmte Informationen anders wahr. Außerdem haben Medien einen großen Einfluss auf die Psychologie der Börsianer. Und: Der Mensch ist ein Herdentier und schließt sich anderen schnell an. Er sucht Bestätigung in seiner Entscheidung. Wenn also schlechte Unternehmensdaten einen Kurssturz auslösen, ist das eine Kettenreaktion von diesen Herden.

Wir treffen also keine rationalen Entscheidungen. Wenn wir einen Gewinn machen, stellt sich eine Verlustangst ein und wenn wir Verluste erfahren haben, entsteht eine Hoffnung, diese wieder durch Gewinne ausgleichen zu können.

Menschen handeln emotional. Gewinne sind für uns positiv, Verluste negativ. Dabei gehören Verluste zum Geschäft. Das Risiko sollte aber durch geeignete Mittel minimiert werden. Rationale Handlungen sind gefordert.

Panik sollte auch vermieden werden. Wenn du dir vorher genau überlegt hast, bis zu welchen Wert du eine Position hältst, solltest du diese Grenze in jedem Fall einhalten. Wer kennt das nicht: Die Zahlen des US-Arbeitsmarktes sind schlecht und der DAX fällt schnell. In Panik wird die Position mit Verlust verkauft und der Wert steigt auf einen höheren Wert als zuvor. Dumm gelaufen, weniger Panik und mehr Geduld hätten bares gebracht.

Das Beste für mich

Das ist viel Stoff und ziemlich kompliziert. Außerdem kannst du nicht so genau ein- oder aussteigen. Der StopLoss könnte ein paar Ticks zu hoch sein.

Die Informationen, die du beispielsweise für einen Aktienhandel benötigst, sind sehr umfangreich. Du solltest folgendes wissen:

  1. Den gleitenden Durchschnitt zur Trendbestimmung wissen
  2. Die Abbildung einer Korrektur erkennen
  3. Berücksichtigen, dass eine Aktie über 10 US$ kosten sollte
  4. Das tägliche Handelsvolumen kennen
  5. Die Marktkapitalisierung kennen
  6. Die Gewinne je Aktie im Quartal und Jahr kennen
  7. Das Wachstum der Verkaufsumsätze berücksichtigen
  8. Den Sektor bzw. die Branche im Auge haben

Etwa 5 % der Trader am Markt sind erfolgreich. Das hat nichts mit Intelligenz oder mangelndem Willen zu tun, sondern mit der Trefferquote eines erfolgreichen Trades und damit mit Verlässlichkeit auf Erfolg.

Die Trader verlassen sich dabei auf die Chart-Technik oder technische Analyse. Die Aktivitäten werden aber immer öfter durch Algorithmen bestimmt und folgen immer weniger der Chart-Technik oder technischen Analyse. Und die Trefferquote wird weiter sinken. Deshalb kann man mit diesen Mitteln langfristig nicht mehr bestehen. Bestenfalls halten sich gute und schlechte Trades die Waage. Aber warum sollte man ein Risiko eingehen, wenn man nichts dabei verdient?

Deshalb sollte man sich mehr auf Experten verlassen und aufgrund geeigneter Marktinformationen seine Entscheidungen treffen.

Volumen-Trading ist kein Hexenwerk

Man müsste also wissen, wann Kurse steigen oder sinken und als Trittbrettfahrer aufspringen. Und das gibt es! Volumen-Trading ist das Zauberwort. Das Volumen-Trading basiert auf drei Tatsachen am Markt:

  1. Große Volumina bestimmen den Preis
  2. Wenn große Volumina gehandelt werden, besteht ein perfektes Chancen-Risiko-Verhältnis. Du hast große Chancen mit einer hohen Trefferquote
  3. Du hast die Kontrolle über deine Trades: Wenn ein guter Zeitpunkt für einen Verkauf ist oder der Trade nicht funktioniert, kannst du frühzeitig aussteigen

Dabei wird hauptsächlich in Futures investiert. Der Markt agiert nach dem Grundsatz von Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage z. B. nach Futures steigt, werden diese knapp und die Käufer sind bereit, mehr zu zahlen. Wenn die Nachfrage sinkt, sind große Mengen eines Produktes verfügbar und der Verkäufer senkt den Preis, um mehr zu verkaufen. Und genau so ist es auch im Handel. Wenn Banken oder Investmentgesellschaften große Mengen eines Futures gekauft haben, steigt der Kurs. Wenn große Mengen verkauft werden, sinkt der Kurs. Das Volumen-Trading macht sich dies Tatsache zu eigen und der Trader profitiert.

Die Chancen steigen und das Risiko fällt. Das hat nach der Formel im Abschnitt Risiko einen doppelten Effekt. Deshalb steigt die Trefferquote auf 80 – 90 % an.

Du hast die Kontrolle über deine Trades, weil du frühzeitig Ein- und Ausstiegssignale wahrnimmst. Die Plattformen des Volumen-Tradings sehen, wann große Marktteilnehmer aktiv sind und was sie tun. Du erfährst auch, bei welchen Preisen die Großen kaufen oder verkaufen und ud kannst in gleicher Richtung marschieren. Wenn du entgegengesetzt handeln würdest, würdest du verlieren.

Du nutzt ein einfaches und sicheres Werkzeug, ohne irgendwelche Techniken anzuwenden oder aufwendig die Wirtschaftsteile der Tageszeitungen oder des Netztes zu studieren. Du verlässt dich nicht auf Indikatoren, sondern profitierst von Tatsachen und Marktgesetzen.

Mach dich fit

Wie die Vorteile des Volumen-Tradings genutzt werden können, siehst du auch hier:

Und wenn du dich zum erfolgreichen Volumen-Trader ausbilden lassen möchtest, hier hast du die Gelegenheit dazu.

Doch wenn es ganz ohne Kenntnisse ginge, würden das alle tun und wir hätten keine Armut in Deutschland. Du benötigst Kenntnisse über Grundsätzliches und über Marktgesetze.

  • Welche Märkte sind zum Traden geeignet?
  • Was ist ein Orderbuch?
  • Schlüsselbegriffe des Handels
  • Viele andere Fakten, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden

Außerdem benötigst du detaillierte Informationen und Tipps aus den Erfahrungen erfolgreicher Volumen-Trader:

  • Was genau ist Volumen-Trading?
  • Wie bindet man das Volumen ins Trading ein?
  • Warum sind CFD’s nichts für Profis?
  • Und vieles mehr

Die Anbieter der Plattformen haben einen umfangreichen Werkzeugkasten. Hier sind viele Möglichkeiten zur Optimierung seines eigenen Handels und zur punktgenauen Verwendung des Volumens:

  • Wie erstelle ich ein Demo-Konto?
  • Einstellungen im Bereich „Market Watch“
  • Volume Profile
  • Die Konfiguration deines Desktops für viel Übersicht bei der Arbeit

Wichtig ist dabei die Analyse des Marktes. Ein gutes Mittel ist die VIP-Analyse. Die richtige Bestimmung des Volumen-Limits ist ein zentrales Thema. Strategien, Trademanagement, Ablauf von Live-Trades und viele wertvolle Tipps sind für deinen Erfolg erforderlich. Doch dann bist du gut gerüstet und es kann losgehen.

Profitiere vom Wissen der Profis

Informiere dich hier um am Wissen der Profis teilzuhaben und um selbst ein Profi zu werden. Das Smart Money System hilft dir dabei. Dazu braucht es aber auch einen starken Willen und Mut. Wichtig ist, dass du deinen Weg machst und dir nicht von Freunden ins Geschäft reden lässt. Denn meistens erhältst du von den Leuten gutgemeinte Tipps, die es selbst nicht versucht haben oder gescheitert sind. Lass dich also nicht ins Bockshorn jagen und gehe deinen Weg.

Mehr Infos zum Smart Money System